Wiegon - Erfolgsgeschichte: 300.000 Einfahrten am ASZ Oberes Wipptal

Wipptal / Tirol

Erfolgsgeschichte: 300.000 Einfahrten am ASZ Oberes Wipptal

Ausgezeichnet von Europaregion Tirol Südtirol Trentino, Der Tiroler Innovations Presis 2003, Innovationsfördernde Öffentliche Beschaffung, Energy Globe, Umwelt Wirtschaft
  • Einfahrten seit 2021

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  • Gesammelte Wertstoffe in Tonnen

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Ein Meilenstein, der mehr ist als nur eine Zahl: Die Umweltzone Wipptal verzeichnet seit dem Start im Jahr 2021 über 300.000 Einfahrten in ihre digitalen Wertstoffhöfe. Ein sichtbarer Beweis dafür, was möglich wird, wenn Gemeinden, Mitarbeitende und Bürger:innen gemeinsam Verantwortung übernehmen – und auf ein zukunftsfähiges System setzen.

Interkommunale Zusammenarbeit, die wirkt
Im Wipptal haben sich 13 Gemeinden mit rund 15.000 Einwohner:innen zusammengeschlossen. Das Ergebnis ist ein Tiroler Vorzeigeprojekt: kurze Wege, hohe Servicequalität und eine Abfallwirtschaft, die transparent, effizient und fair organisiert ist. Digitalisierung ist hier kein Selbstzweck, sondern Werkzeug für Zusammenarbeit und Wirkung.

Die Bilanz spricht für sich

Seit der Inbetriebnahme wurden beeindruckende Ergebnisse erzielt:

  • 300.000 Einfahrten in den digitalen Wertstoffhof
  • 10.000 Tonnen gesammelte und recycelte Wertstoffe
  • 300.000 kg weniger Restmüll dank verursachergerechter Verwiegung
  • 48 Öffnungsstunden pro Woche
  • 48 Abfallarten für maximalen Bürgerservice


Diese Zahlen zeigen: Wenn Prozesse klar sind und Anreize richtig gesetzt werden, verändert sich Verhalten nachhaltig. Möglich wird das durch ein integriertes Digitalisierungskonzept der wiegon GmbH, das alle Beteiligten verbindet:

  • Digitale Zutrittskontrolle
  • Verursachergerechte Verwiegung und Verrechnung
  • Steuer- und Informationsterminals
  • Bürger:innen-App
  • Mitarbeiter:innen-App
  • Betreiberportal


So behalten Nutzer:innen jederzeit den Überblick über ihre Daten, während Gemeinden belastbare Entscheidungsgrundlagen für eine datenbasierte Abfallwirtschaft gewinnen.

Digitalisierung mit echtem Mehrwert

Das Projekt Umweltzone Wipptal zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung konkret wirkt: weniger Restmüll, mehr Recycling, höhere Akzeptanz und ein transparenter Umgang mit Ressourcen. Ein System, das nicht nur effizient ist, sondern Vertrauen schafft.

Unser Dank gilt allen Beteiligten im Wipptal – den Gemeinden, den engagierten Mitarbeiter:innen und den Bürger:innen. Dieses Projekt ist ein starkes Beispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft heute funktioniert: gemeinsam, datenbasiert und zukunftsorientiert.

Fotos: Manuel Pale, PV Wipptal / Tanja Egg

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